Internationales Treffen in Ungarn zu unternehmerischem Handeln

Das EU-Entwicklungsprojekt “YEBISU empowers people” ist in eine weitere Runde gegangen. Unser Treffpunkt: das schöne Ungarn – eine Stunde von Budapest entfernt erarbeiteten wir mit einer internationalen Forscher- und Unternehmensgruppe, auf welchen Ebenen Lernen stattfindet, wenn es um unternehmerisches Handeln geht.

Die Bildungsforscherin und Universitätsdozentin Anne Potters erklärte uns bei schönsten Sonnenschein den Unterschied zwischen dem bisher in der Pädagogik etablierten Bloomschen Lernmodell und dem weitaus komplexeren und gleichzeitig der menschlichen Realität gerechter werdenden Modell von Dee Fink. Mit Hilfe dieses Modells und daraus abgeleiteten Reflexionsfragen gingen wir in die nächste Runde unserer Pilotprojektes, um das unternehmerische Handeln von Inhabern kleiner und mittlerer Unternehmen weiter zu entwickeln.

Durch die Beschäftigung mit dem Modell von Dee Fink und dem individuellen Beantworten der Leitfragen kamen wir im nächsten Workshop darauf, wer im Management welcher Lerntyp ist, wann im Unternehmen wie Entwicklung stattfindet und wie das für die Zukunft noch aktiver nutzbar gemacht werden kann. Die Folge: Unser nächster Workshop mit unserem holländischen Projektleiter André Huigens, seines Zeichens Experte für das Managementkonzept der lernenden Organisation nach Harvard, fand im Park von Schloss Dyck statt, und wir erarbeiteten an drei unterschiedlichen Stellen ein Konzept für unser Abschluss-Event, eine multinationale Konferenz zum unternehmerischen Handeln auf Management-,Team- und Mitarbeiterebene. Selten habe ich es erlebt, dass ein anspruchsvolles Konzept in so angenehmer Atmosphäre, mit so viel Leichtigkeit und Entspannung und so guten Ergebnissen entwickelt wurde.