Strategie-Workshop Website – Die richtige Vorbereitung

Wer eine neue Website braucht, muss sich einem strategischen Vor-Prozess stellen, wenn die Website im Markt bestmöglich funktionieren und maximale Wirkung entfalten soll. Warum ist das so?

Das Internet bringt es mit sich, dass die maximale Vergleichbarkeit mit gleichzeitiger Sprunghaftigkeit der User und der immerwährenden Gefahr einhergeht, dass der User zwar auf der eigenen Website landet, aber auch ganz schnell wieder weg ist, wenn er nicht das findet, was er erwartet hat. Deshalb braucht es ein paar gezielte Vorgedanken, um die Grundlagen für ein gelungenes Website-Konzept zu entwickeln. Das kann in Form eines Workshops geschehen. Teilnehmen müssen hier mindestens der Unternehmer bzw. Entscheider, inhaltliche Experten für die Dienstleistung oder das Produkt und ein strategisch arbeitender Moderator, der den Workshop vorbereitet und leitet.

Welche Themen müssen in einem solchen Strategie-Workshop behandelt werden?

Es geht um die Zielsetzung der Website: Was soll sie erreichen? Welche Handlungsziele sind damit verbunden? Ein Handlungsziel ist z. B. die Kontaktaufnahme, das Hinterlassen einer E-Mail-Adresse oder die Bestellung eines Angebotes. Mindestens muss klar sein: Worüber soll die Website informieren? Welche Inhalte muss sie zwingend enthalten? Das kann einem keine externe Agentur sagen, das muss man sich als Unternehmer oder Team erstmal selbst klar machen.

Der zweite zentrale Punkt einer strategischen Vorarbeit besteht darin, sich vor Augen zu führen, was genau die Besonderheit, das Unterscheidungsmerkmal, der Unique Selling Point des eigenen Angebotes bzw. Themas der Website ist. Denn dieser eine Gedanke, diese Aussage, dieser Satz wird der Einstieg in die Website werden. Da haben es markengeführte Unternehmen leichter, weil sie meist für ihre Marke eine klare Identität erarbeiten, die solche Aussagen und Sätze in der sogenannten Positionierung enthalten, die als Grundlage für alle Kommunikationsmedien dient.

Des Weiteren muss schon im Vorfeld klar sein, was die Website technisch können und welche Funktionen sie bereithalten sollte zur Interaktion mit dem User. Ein Kontaktformular ist eine solche Funktion oder eine Suche per Filter mit angeschlossener Datenbank, eine weitere Sprache, eine Newsletter-Anmeldung …  Es gibt zig Funktionalitäten, die eine Website erfüllen kann, doch da das auch ein Kostenpunkt und nicht alles sinnvoll ist, muss hier eine Auswahl getroffen werden.

Was in der Vorbereitung auf eine Website meist unterschätzt wird, ist die Erstellung von sogenannten Personas. Also konkrete Beschreibungen von Personen, die die Website besuchen bzw. besuchen sollen. Zentral sind deren Informationsbedürfnisse, ihre Interessen und ihre Barrieren, die sie bezüglich der Website empfinden oder erleben. Das bringt uns gezielter dazu, den passenden Content für die User zu erstellen und nicht, wie früher bei Broschüren üblich, die eigene Erfolgs-Story zu erzählen, möglichst viel Impression Management zu betreiben und vor allem von uns aus als Anbieter zu denken, statt das eigene Publikum im Blick zu haben.

Nicht zuletzt lebt eine Website vom Design, von ihrem Inhalt in Form von Text und Bild. Auch dieses Feld kann schon vor dem Briefing-Start und der Auswahl der Agentur betrachtet werden. Welche Fotostilistik passt gut zu uns? Was ist gerade Standard, Trend oder in? Wo kommen die Fotos her? Wie bekommen wir es hin, dass wir nicht einen inhomogenen Stil-Mix aus Stockbildern, Profi-Bildern und selbst gemachten Fotos auf die Website packen, was dann im Nachhinein einfach schlichtweg nicht gut aussieht? Wer schreibt die Texte? Wo kommen die Briefing-Inhalte für die Texte her? Wie voll oder wie schlank soll die Seite werden? All diese Fragen lohnt es sich, zu beantworten, bevor eine externe Agentur nur einen Federstrich getan hat.

Wir führen seit 15 Jahren solche strategischen Workshops als Kick-Off für ein Website-Projekt durch und können sagen: Hier wird definitiv Geld gespart, obwohl für den Workshop erstmal welches ausgegeben wird; das Team des Kunden lernt etwas über sich und die spätere Website-Redaktion; und eine später angefragt Agentur versteht besser, was die Website tun und können soll und gibt eine verlässlichere Erst-Kalkulation ab.

Also, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, Marketingleute und interne Teams – bitte erstmal denken und sammeln, bevor Sie an die Dienstleister herangehen, es lohnt sich in jeglicher Hinsicht. Unser aktuelles Beispiel – so schnell waren wir noch nie, und es war auch noch nie so klar auf den Punkt: Volker Schreiber, PR-Profi aus Berlin für Experten aus Wirtschaft, Finanzen, Recht und Forschung, hat sein Website-Projekt mit unserer Unterstützung auf den Weg gebracht.